Pressemitteilung

18.01.2010

WEMAG AG mit neuer Gesellschafterstruktur für die Zukunft gut gerüstet.

  • Aufsichtsrat konstituiert und steht in seiner Zusammensetzung für
    die neue Gesellschafterstruktur
  • Rekommunalisierung bietet der WEMAG neue Wachstumschancen in
    Mecklenburg-Vorpommern
  • WEMAG und ihre Stadtwerkebeteiligungen profitieren von den
    Kostenvorteilen der deutschlandweit größten kommunalen
    Energiegruppe
  • Partnerschaft mit den Unternehmen der Thüga-Gruppe bietet der
    WEMAG bundesweit Wachstumschancen
  • Nach erfolgreichem Abschluss der Transaktion wird Boris Schucht
    den Vorstand der WEMAG verlassen und zukünftig neue Aufgaben
    im Vattenfall-Konzern übernehmen
  • Als Nachfolger für Boris Schucht wird Caspar Baumgart in den
    Vorstand der WEMAG eintreten

Mit der heutigen konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates der WEMAG AG wurde der Gesellschafterwechsel bei der WEMAG offiziell abgeschlossen. In der anschließenden Pressekonferenz stellte Boris Schucht, Vorstand der WEMAG, den neuen Aufsichtsrat der WEMAG der Öffentlichkeit vor. An der Spitze des Kontrollgremiums steht Ewald Woste, Vorsitzender des Vorstandes der Thüga Aktiengesellschaft. Vertreten wird er durch den Verbandsvorsteher der Kommunalen Anteilseigner der WEMAG, Herrn Lothar Stroppe, Bürgermeister der Stadt Bützow, und Herrn Norbert Römer, Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen. Der Aufsichtsrat besteht aus insgesamt 15 Personen.

Im Rahmen der Pressekonferenz unterstrichen Mitglieder des neuen Aufsichtsrates die Vorteile der neuen Gesellschafterstruktur:
Ewald Woste, Vorsitzender des Aufsichtsrates der WEMAG AG; Vorsitzender des Vorstandes der Thüga Aktiengesellschaft:
„Wir sind dankbar für das in uns gesetzte Vertrauen, als Minderheitspartner der Städte und Gemeinden die gemeinsame Gesellschaft weiterzuentwickeln. Wir sind sicher, dass die Zusammenarbeit mit den 90 kommunalen Unternehmen der Thüga-Gruppe für die WEMAG, aber auch für die anderen Unternehmen der Gruppe von Vorteil ist. Davon werden auch die Kunden der WEMAG profitieren.“

Michael Thomalla, Mitglied des Aufsichtsrates der WEMAG AG, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Städte- und Gemeindetages Mecklenburg-Vorpommern: „Durch die neue Anteilseignerstruktur rückt die WEMAG noch näher an die Menschen der Region. Das wird die Identifikation der Kunden sowie der Städte und Gemeinden mit der WEMAG spürbar stärken und bietet dem Unternehmen die Chance, in der Region eine starke Position einzunehmen. Besonders danken wir den Arbeitnehmervertretern für ihre konstruktive Unterstützung bei allen Gesprächen und Entscheidungen.“

Norbert Römer, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der WEMAG, Mitglied des
Landtages Nordrhein-Westfalen:
„Als Arbeitnehmervertreter haben wir uns aktiv in den Verkaufsprozess eingebracht und sind überzeugt, dass das Unternehmen mit der neuen Gesellschafterstruktur für die Zukunft gut aufgestellt ist und weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber der Region sein wird.“
Michael Thomalla betonte: „Wir sind glücklich darüber. die WEMAG als Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern gesellschaftsrechtlich verankert zu haben. Um dieses nachhaltig zu gewährleisten, haben wir die Thüga Aktiengesellschaft als Kapitalpartner ausgewählt. Unser gemeinsames Ziel ist, den Bürgern eine kundennahe, marktorientierte und wettbewerbsfähige Energieversorgung zu bieten sowie den Gesellschaftern das eingesetzte Kapital zu verzinsen. An dieser Stelle möchte ich mich bei Vattenfall herzlich für die jahrelang gute Zusammenarbeit und für den fairen und kooperativen Verkaufsprozess bedanken.“

„Für den Vorstand ist die neue Verankerung der WEMAG eine ideale Konstellation für die weitere Entwicklung der WEMAG,“ so Boris Schucht. „Als neue kommunale Kraft in Mecklenburg-Vorpommern ist die WEMAG hervorragend positioniert, um weiteren Städten und Stadtwerken eine Vielzahl von Dienstleistungen bieten zu können. Mit den Anteilseignern werden wir in den nächsten Wochen die Eckpfeiler der Strategie diskutieren“. Aus Sicht der WEMAG sind in der Zusammenarbeit mit dem neuen Gesellschafter Thüga in vielen Bereichen Effizienzpotentiale vorhanden. Diese gilt es laut Schucht in den kommenden Monaten zu erschließen. Beispielsweise sieht die WEMAG die Chance, als neues Mitglied unter anderem die Leistungen der e.dat, dem Abrechnungsunternehmen der WEMAG, in der Thüga-Gruppe zu vermarkten. Nach Abschluss der Transaktion wird Herr Boris Schucht zum Ende des Monats aus dem Vorstand der Gesellschaft ausscheiden und eine neue Aufgabe im Vattenfall-Konzern übernehmen. Herr Schucht ist im Jahre 2007 in den Vorstand der WEMAG eingetreten und hatte zuletzt die kaufmännischen Ressorts verantwortet. „Wir danken Herrn Schucht für seine besonderen Leistungen in der WEMAG und insbesondere für die sehr erfolgreiche Begleitung des Verkaufsprozesses und wünschen Ihm für seine weitere Entwicklung viel Erfolg“, so Michael Thomalla. „Nach zwei sehr intensiven und erlebnisreichen Jahren in der WEMAG werde ich dem Unternehmen, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Region auch zukünftig eng verbunden bleiben“ betonte Schucht.

Als Nachfolger für Herrn Schucht wurde in der heutigen konstituierenden Aufsichtsratssitzung Caspar Baumgart als neues Mitglied des Vorstandes der WEMAG bestellt. Der 44jährige Jurist ist verheiratet, hat vier Kinder und war zuvor Leiter der Hauptabteilung Recht der Thüga. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe bei der WEMAG und auf die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Andreas Cerbe und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Den Aufsichtsratsvertretern der Gemeinden und der Thüga und den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat danke ich für das ausgesprochene Vertrauen“ so Baumgart, der mit seiner Familie bereits seit fast fünf Jahren in Schwerin beheimatet ist. Caspar Baumgart wird ab dem 01. Februar 2010 die Verantwortung für den kaufmännischen Vorstandsbereich übernehmen.

 

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